Du bist inzwischen in der 7. SSW angekommen und dein Baby entwickelt sich von Tag zu Tag weiter. Es bilden sich lebenswichtige Organe und auch das Gehirn deines Babys wächst rasant. Dein Körper beginnt langsam damit, sich zu verändern und die ersten Schwangerschaftsbeschwerden können auftreten.
Viele Frauen in der siebten Schwangerschaftswoche fühlen sich inzwischen schwanger und können es gar nicht abwarten, ihr Baby im ersten Ultraschall zu sehen. Wir fassen für dich zusammen, wie die Entwicklung deines Babys in SSW 7 voranschreitet und wie groß es ist inzwischen ist. In unserem Schwangerschaftskalender erfährst du außerdem, was in deinem Körper geschieht und welche Symptome jetzt auftreten können.
SSW 7: So entwickelt sich dein Baby in dieser Woche
Befindest du dich mit deiner Schwangerschaft in der siebten Woche, dann durchleben du und dein Baby gerade eine enorm wichtige Phase. Obwohl du dich noch in einem sehr frühen Stadium befindest, finden wichtige Entwicklungsschritte deines Babys statt. Wir fassen für dich zusammen, was gerade in deinem Bauch geschieht:

Die Herzmuskeln beginnen zu arbeiten
Das Herz deines Babys fängt an zu schlagen. Es schlägt mit etwa 150 Schlägen pro Minute auffallend schnell und kräftig, um alle Vorgänge bewältigen zu können, die dein Baby derzeit durchläuft.

Die Arme und Beine wachsen
Die Arme, Hände und Beine deines Babys nehmen langsam Form an. Dabei entwickeln sich die oberen Gliedmaßen deutlich schneller als die unteren. Auf dem Ultraschall ist davon jedoch noch nichts zu sehen.

Die ersten Organe bilden sich
Innere Organe, wie die Lunge, das Herz oder die Leber sind bereits angelegt und beginnen, zu wachsen. Du solltest während dieser kritischen Phase deshalb besonders gut auf dich achten.

Das Gesicht formt sich
In dieser Woche bildet sich langsam das Gesicht deines Babys. Die Augen sind noch schwarze Punkte, die Öffnungen für den Mund und die Nasenlöcher formen sich ebenfalls.

Das Gehirn beginnt zu wachsen
Das Gehirn deines Babys entwickelt sich in den ersten besonders schnell, sodass die Stirn sich wölbt. Es wird sich auch nach der Geburt noch weiter entwickeln.
Dein Baby durchläuft in SSW 7 zahlreiche wichtige Entwicklungsschritte. Es bewegt sich sogar schon. Das kannst du zwar noch nicht spüren, aber Babys in der siebten Woche haben oft eine rege, aber unkoordinierte Bewegung.
In dieser Phase im ersten Trimester ist das Risiko für eine Fehlgeburt besonders hoch. Wichtige Organe und sogar das Gehirn entwickeln sich. Kommt es dabei zu Fehlbildungen, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Bei Bedenken, Schmerzen oder starken Ängsten solltest du deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin kontaktieren. Ein Experte kann dir alle Fragen beantworten und vielleicht auch einige Ängste nehmen.
So weit ist die Entwicklung deines Babys in der 7. Schwangerschaftswoche schon fortgeschritten
In SSW 7 ist dein Baby etwa 6 bis 8 mm groß. Es sieht jetzt nicht mehr aus wie eine Kaulquappe. Das aktuelle Entwicklungsstadium deines Babys wird auch Gummibärchen-Stadium genannt, da die Ansätze der Gliedmaßen stark an Gummibärchen erinnern.
Dein Baby liegt gekrümmt in deinem Bauch. Deshalb wird die Größe immer von Scheitel bis zum Steiß erfasst. Die gemessenen Werte werden in deinem Mutterpass festgehalten.
Das gilt auch für das Gewicht, das in SSW 7 allerdings noch nicht ermittelt werden kann. Es liegt in etwa bei einem Gramm. Dein Baby hat inzwischen die Größe einer Erbse oder einer Heidelbeere.
So verändert sich dein Körper in dieser Phase der Schwangerschaft
Durch die Schwangerschaftshormone verändert sich dein Körper rasant. Er bereitet sich schon jetzt auf die Geburt vor, indem sich deine Bänder lockern. Vielleicht fühlst du dich dadurch gelenkiger als sonst.
Hinzu kommt, dass du deine Schwangerschaft inzwischen vielleicht auch im Alltag bemerkst. Du bist schneller außer Atem, da ein neues Leben in deinem Körper heranwächst. Durch die bessere Durchblutung können deine Hände sowie deine Füße wärmer sein als sonst. Du frierst vielleicht auch nicht mehr ganz so schnell.
Was du wahrscheinlich nicht bemerkst, ist deine wachsende Plazenta (Mutterkuchen). Sie entwickelt sich von Woche zu Woche weiter, um dem steigenden Nährstoff- und Sauerstoffbedarf deines Babys gerecht zu werden. In der siebten Schwangerschaftswoche hat die Plazenta in etwa die Hälfte der Größe erreicht, die sie bei der Geburt aufweist.
Diese Symptome sind typisch für die Schwangerschaftswoche 7
Obwohl dein Baby erst wenige Millimeter groß ist, äußert sich deine Schwangerschaft inzwischen durch verschiedene Symptome. Diese können von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausfallen. Es ist aber auch vollkommen normal, wenn du noch keine wirklichen Beschwerden hast: Jede Schwangerschaft ist individuell.
Wir fassen für dich zusammen, welche Symptome für werdende Mütter in SSW 7 typisch sind:

Spannende Brüste
Deine Brüste beginnen derzeit, zu wachsen und sich auf das spätere Stillen deines Babys vorzubereiten. Viele Frauen empfinden dies als unangenehm und klagen über schmerzende Brüste.

Geruchsempfindlichkeit
Viele Frauen verspüren gerade im ersten Trimester eine hohe Geruchsempfindlichkeit. Diese wird durch einen alten Reflex ausgelöst, der werdende Mütter davon abhalten soll, schädliche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Das kann auch zu Übelkeit führen.

Verstärkter Ausfluss
Werdende Mütter haben häufig einen stärkeren Ausfluss. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Bei Blutungen solltest du hingegen deinen Gynäkologen aufsuchen.

Schwangerschaftsgelüste
Viele Frauen verspüren gerade am Anfang einer Schwangerschaft heftige Gelüste nach bestimmten Lebensmitteln. Die genaue Ursache dafür ist nicht bekannt. Die Forschung geht jedoch davon aus, dass dadurch der Bedarf an bestimmten Nährstoffen gedeckt werden soll.

Verstärkter Harndrang
Durch die Schwangerschaftshormone ist die Durchblutung in deinem Körper stark angeregt. Dadurch wird auch mehr Blut durch deine Nieren gepumpt, was einen häufigen Harndrang auslöst. Später, wenn dein Baby auf deiner Blase liegt, kann sich dein Harndrang erneut verstärken.

Müdigkeit
Das Schwangerschaftshormon Progesteron sorgt vor allem am Anfang einer Schwangerschaft für verstärkte Müdigkeit. Da gleichzeitig dein Stoffwechsel angeregt ist, verbrennt dein Körper mehr Energie und du fühlst dich deutlich erschöpfter als zuvor. Viele Schwangere haben außerdem einen niedrigen Blutdruck.
Deine Schwangerschaft kann sich inzwischen also durch die verschiedensten Symptome bemerkbar machen. Viele werdende Mütter verspüren auch in Woche 7 noch hin und wieder Unterleibsschmerzen. Ein leichtes Ziehen ist in diesem Stadium normal und kein Grund zur Sorge.
Darauf solltest du in der siebten SSW achten
Dein Baby befindet sich derzeit in einer sehr wichtigen Phase der Entwicklung. Deshalb solltest du jetzt besonders gut auf dich achten. Für Schwangere im ersten Trimester gibt es verschiedene Empfehlungen:

Gönne dir Pausen
In deinem Körper geht derzeit einiges vor. Um diese Anstrengungen bewältigen zu können, solltest du dir regelmäßige Pausen gönnen. Ob du tagsüber einen Mittagsschlaf einlegst oder abends früher ins Bett gehst – hör auf dein Bauchgefühl und gönne dir ausreichend Entspannung.

Bewege dich leicht
Vielen Schwangeren hilft leichte Bewegung an der frischen Luft. Dadurch wird dein Kreislauf angeregt. Aber auch leichte Sportübungen oder Schwangerschaftsyoga können sinnvoll sein.

Vermeide bestimmte Lebensmittel
Bis zum Ende der Schwangerschaft solltest du auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Dazu zählen etwa Rohmilchprodukte, da diese Listerien enthalten, die ein Risiko für dein Baby sein können. Fleisch sollte außerdem gut durchgebraten werden.

Bitte deinen Partner, das Katzenklo zu säubern
Falls du eine Katze hast, dann solltest du das Katzenklo während deiner Schwangerschaft nicht säubern. Durch Katzenkot wird Toxoplasmose übertragen. Diese Infektion kann schädlich für dein Baby sein.

Trinke genug
Obwohl du wahrscheinlich unter häufigem Harndrang leidest, solltest du darauf achten, genug zu trinken. Es werden 2 bis 3 Liter pro Tag empfohlen. Am besten verzichtest du auf süße Getränke und Kaffee – trinke hingegen Wasser und ungesüßte Früchtetees.














