Du hast erfahren, dass du schwanger bist? Herzlichen Glückwunsch! In den kommenden Monaten wirst du eine Reise durchleben, die mit nichts auf der Welt vergleichbar ist. Dein Baby wird sich Woche für Woche entwickeln und zu einem kleinen Menschen heranwachsen. Sicher möchtet ihr als werdende Eltern jeden noch so kleinsten Schritt verfolgen, den euer Baby durchlebt. In unserem Schwangerschaftskalender haben wir alle Informationen für dich zusammengefasst, die rund um deine Schwangerschaft wichtig sind. Hier kannst du dich über die einzelnen Schwangerschaftswochen und -monate informieren. Speichere dir unseren Schwangerschaftskalender gerne ab und verfolge Tag für Tag, wie dein Baby und dein Körper sich verändern.
Schwangerschaftswochen
Dein Baby durchläuft in jeder Schwangerschaftswoche (auch SSW genannt) Veränderungen. Es entwickeln sich neue Organe, die Sinne bilden sich aus und dein Baby fängt an, sich zu bewegen. In unserem Schwangerschaftskalender kannst du Woche für Woche verfolgen, wie sich dein Baby entwickelt, wie groß es ist und wie sich sein Gewicht verändert.
Die 10. Schwangerschaftswoche (10. SSW)
Schwangerschaftsmonate
In den kommenden Monaten wirst du mit deiner Schwangerschaft eine besondere Reise durchleben. Du möchtest in jedem Monat der Schwangerschaft wissen, wie sich dein Baby entwickeln wird? In unserem Schwangerschaftskalender findest du für jeden Monat eine Übersicht, welche Entwicklungsschritte dein Baby durchlebt, welche Symptome häufig auftreten und welche Vorbereitungen wichtig werden.
Monat 1
Monat 2
Monat 3
Monat 4
Monat 5
Monat 6
Trimester
Deine Schwangerschaft wird in drei Trimester aufgeteilt. Diese haben jeweils einen Umfang von drei Monaten beziehungsweise 13. Schwangerschaftswochen. Sie geben dir einen guten Überblick darüber, welche Etappen in den kommenden Monaten anstehen. Informiere dich in unserem Schwangerschaftskalender über die drei Trimester.
Erstes Trimester
Zweites Trimester
Drittes Trimester
Wie werden die Schwangerschaftswochen & der Geburtstermin berechnet?
Zu Beginn deiner Schwangerschaft hast du sicherlich viele Fragen rund um alle möglichen Themen. Dass eine Schwangerschaft 40 Wochen bzw. neun Monate dauert, ist dir sicherlich bekannt. Aber weißt du auch, wie der Beginn deiner Schwangerschaft und der Geburtstermin berechnet werden? Das kann auf den ersten Blick ganz schön kompliziert wirken. Deine Schwangerschaft beginnt mit dem ersten Tag der letzten Periode – zumindest rechnerisch. Das bedeutet, dass du in den ersten zwei Schwangerschaftswochen genau genommen noch gar nicht schwanger bist. Denn die Befruchtung der Eizelle findet in der Regel erst in der dritten Woche mit deinem Eisprung statt. Zu dem ersten Tag deiner letzten Regelblutung werden dann 40 Wochen, also 280 Tage, addiert. Daraus ergibt sich dann der Geburtstermin deines Babys. Es ist nicht ungewöhnlich, dass dein Frauenarzt Angaben wie „SSW 5 +4“ macht. Das soll bedeuten, dass du fünf Wochen und vier Tage schwanger bist. Berechnet wird dies erneut auf Grundlage deiner letzten Periode. Möchtest du den möglichen Geburtstermin schon vor deinem ersten Besuch beim Arzt berechnen, kannst du dafür die Naegele-Formel nutzen:Erster Tag der letzten Periode + 7 Tage - 3 Monate + 1 Jahr = GeburtsterminBeispiel: 01.07.2024 + 7 Tage - 3 Monate + Jahr = Geburtstermin am 08.04.2025Dabei kann es zu leichten Abweichungen kommen, wenn du beispielsweise einen unregelmäßigen Zyklus hast. Eine genauere Auskunft erhältst du von deinem Arzt oder deiner Ärztin. Du möchtest bis zur Geburt deines Babys alles vorbereiten? Dann solltest du dich, bevor es losgeht, nach einer Wiege umsehen. Die Federwiege von swing2sleep bietet deinem Baby ein geborgenes Nest, in dem es eng umschlungen, wie im Mutterleib, schlafen kann. Dabei wird es von einem intelligenten Motor sanft in den Schlaf gewiegt – für erholsame Nächte.
Ab welcher Schwangerschaftswoche sollte ich meinen Frauenarzt aufsuchen?
Du vermutest, schwanger zu sein? In der Regel liefert dir ein Schwangerschaftstest ein erstes Ergebnis. Fällt der Test positiv aus, dann solltest du zunächst versuchen zu ermitteln, in welcher Schwangerschaftswoche du dich befindest. Es gibt verschiedene Empfehlungen dazu, ab wann du deinen Frauenarzt nach einem positiven Schwangerschaftstest aufsuchen solltest. Um die Schwangerschaft bestätigen zu lassen, solltest du zwischen der 5. und der 9. SSW bei deinem Arzt vorstellig werden. Anhand eines Ultraschalls, eines Blut- und Urintests kann er die Schwangerschaft bestätigen. Ob er im Ultraschall bereits den Embryo erkennen kann, hängt davon ab, in welcher Schwangerschaftswoche du dich befindest.Dir wird ein Mutterpass ausgestellt und deine Schwangerschaft ist somit offiziell. Für viele Paare sind die ersten Schwangerschaftswochen besonders aufregend. Sie sind mit vielen Emotionen und Ängsten verbunden, die werdende Eltern am besten gemeinsam durchleben.
Welche Vorsorgeuntersuchungen stehen während der Schwangerschaft an?
Während deiner Schwangerschaft werden regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Diese dienen dazu, die Entwicklung sowie die Gesundheit deines Babys zu überwachen. Gleichzeitig sind Vorsorgetermine aber auch für werdende Mütter wichtig, um auch ihre Gesundheit sicherzustellen. Vorsorgeuntersuchungen werden in Deutschland von der Krankenkasse bezahlt und sind freiwillig. Mediziner raten Schwangeren dringend dazu, alle empfohlenen Vorsorgetermine wahrzunehmen, damit Babys und Mütter eine gesunde Schwangerschaft erleben können. Die Erstuntersuchung fällt in der Regel sehr ausführlich aus. Wurde deine Schwangerschaft festgestellt, verschafft sich dein Arzt oder deine Ärztin einen Überblick über deinen Gesundheitszustand. Auch Vorerkrankungen werden besprochen und notiert. Hast du bereits ein Kind zur Welt gebracht oder eine Fehlgeburt erlitten, ist dies ebenfalls relevant für deinen Arzt. Es folgt eine körperliche Untersuchung. So wird beispielsweise dein Urin kontrolliert, um eine Infektion mit Chlamydien auszuschließen. Auch deine Blutwerte werden überprüft, um einen möglichen Eisenmangel frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus werden dein Gewicht und dein Blutdruck gemessen. Anschließend werden alle Werte in deinem Mutterpass festgehalten. Nach der Erstuntersuchung wird empfohlen, alle vier Wochen bei dem behandelnden Arzt vorstellig zu werden. Erst ab der SSW 32 stehen zweiwöchige Vorsorgetermine an. Dabei kontrolliert dein Arzt etwa die Herztöne deines Babys, wie viel Fruchtwasser sich in der Gebärmutter befindet, die altersgerechte Entwicklung des Fötus und viele weitere Aspekte. Während der Schwangerschaft wirst du dein Baby dreimal im Ultraschall sehen. Diese Ultraschalltermine werden in der 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei Komplikationen oder einer Risikoschwangerschaft können mehrere Ultraschall-Untersuchungen stattfinden.
Richtige Ernährung in der Schwangerschaft
Damit dein Baby sich gesund entwickelt und auch du als werdende Mama gesund bleibst, ist nicht nur die Vorsorge wichtig. Auch dein Verhalten sowie deine Ernährung sind in den 40 Schwangerschaftswochen von großer Bedeutung. Sobald du von deiner Schwangerschaft erfährst, solltest du versuchen, dich möglichst ausgewogen zu ernähren. Denn du hast in den kommenden Monaten einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen. Insbesondere Folsäure, Eisen, Calcium und Vitamin B12 sind jetzt besonders wichtig für dich. Achte deshalb darauf, viel Obst und Gemüse zu essen und aufgrund des Sodbrennens auf sehr fettige Mahlzeiten zu verzichten. Sicher hast du schon davon gehört, dass Schwangere bestimmte Lebensmittel nicht verzehren dürfen. Dazu zählen etwa rohe Milchprodukte, rohes Fleisch und roher Fisch. Auch bestimmte Fischarten, wie Aal, Hecht oder Makrele, sollten aufgrund ihrer möglichen Quecksilberbelastung von Schwangeren gemieden werden. Es wird außerdem empfohlen, während der Schwangerschaft nicht mehr als 100 Milligramm Koffein pro Tag zu sich zu nehmen. Beachte dabei, dass nicht nur Kaffee, sondern auch bestimmte Teesorten Koffein enthalten. Während der gesamten Schwangerschaft solltest du zudem auf Alkohol und Nikotin verzichten. Alkohol erhöht das Risiko für Fehlgeburten und Entwicklungsstörungen. Nicht nur zu Beginn der Schwangerschaft, sondern auch in den späteren Monaten kann Alkohol großen Schaden anrichten. Das gilt auch für Nikotin. Die Giftstoffe gelangen über dein Blut zu deinem Baby, schädigen die Plazenta und erhöhen das Risiko für Früh- und Fehlgeburten deutlich. Du hast von deiner Schwangerschaft erfahren? Ab diesem Zeitpunkt solltest du die Tipps aus diesem Artikel beachten und auf Nikotin sowie Alkohol verzichten. Weitere Tipps zur gesunden Ernährung während der Schwangerschaft erfährst du in unserem Video:
Die häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden im Überblick
Eine Schwangerschaft ist für viele Schwangere eine wunderschöne Reise: Sie ist jedoch auch mit einigen Beschwerden verbunden. Schon zu Beginn deiner Schwangerschaft wirst du wahrscheinlich mit den Themen Übelkeit und Müdigkeit konfrontiert. In den kommenden Monaten werden weitere Beschwerden folgen. Dabei gibt es eine Vielzahl an Symptomen, die aber nicht zwingend bei jeder Schwangeren auftreten müssen.
Wir fassen deshalb die Symptome zusammen, die besonders oft auftreten:

Übelkeit:
Eines der häufigsten Symptome einer Schwangerschaft ist Übelkeit. Sie tritt bei vielen werdenden Müttern insbesondere am Morgen auf und kann für die Betroffenen sehr anstrengend sein. Die Übelkeit wird durch das Schwangerschaftshormon Progesteron ausgelöst. Hat sich dein Körper daran gewöhnt, kann die Übelkeit nachlassen.

Müdigkeit:
Dein Körper versorgt jetzt nicht mehr nur dich, sondern auch dein heranwachsendes Baby. Das kostet viel Energie und führt deshalb bei vielen Schwangeren zu starker Müdigkeit. Gönne dir ausreichend Pausen und höre auf die Signale deines Körpers. Er leistet Schwerstarbeit und benötigt jetzt viele Ruhephasen.

Verdauungsbeschwerden:
Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft an Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall. Ein Grund dafür sind die neuen Hormone, die sich in deinem Körper ausbreiten. Hinzu kommt, dass in späteren Schwangerschaftsmonaten deine Gebärmutter auf deinen Darm drückt, die Verdauung verlangsamt abläuft und du dich weniger bewegst.

Rückenschmerzen:
Im Laufe der Schwangerschaft wirst du vermutlich mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Insbesondere im dritten Trimester muss dein Rücken das Gewicht deines Babys tragen, was zu starken Schmerzen führen kann. Leichte Übungen und viel Ruhe können dabei helfen, die Schmerzen zu lindern.

Wassereinlagerungen:
Durch die Schwangerschaft wird dein Körper stärker durchblutet. Das führt dazu, dass deine Venen stärker arbeiten und sich Wasser in den Füßen und Händen lagert. Viele Schwangere klagen auch über Wassereinlagerungen in den Beinen und Armen. Es kann helfen, viel zu trinken und die Beine hochzulegen.
Viele Schwangere merken an einem der oben genannten Symptome, dass sie schwanger sind. Oftmals ist Übelkeit am Morgen ein erstes Indiz für eine Schwangerschaft. Vielleicht macht eine Beschwerde dir besonders zu schaffen, während du eine andere gar nicht verspürst. Jede Schwangerschaft verläuft individuell – das gilt auch für deine Symptome. Sollten die Beschwerden sehr stark werden, dann solltest du dies mit deinem Arzt oder deiner Ärztin besprechen.
Ab wann beginnt der Mutterschutz?
Schreitet die Entwicklung deines Babys gut voran und es liegt keine Risikoschwangerschaft vor, dann beginnt der Mutterschutz für dich sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Er endet acht Wochen nach der Geburt und erstreckt sich somit über einen Zeitraum von insgesamt 14 Wochen. Wird dein Kind zu früh oder zu spät geboren, dann beträgt der Zeitraum des Mutterschutzes dennoch 14 Wochen. Eine Ausnahme ist, wenn dein Baby eine medizinische Frühgeburt ist. Das liegt beispielsweise dann vor, wenn es bei der Geburt weniger als 2.500 Gramm wiegt. In diesem Fall verlängert sich der Mutterschutz um vier Wochen und beträgt dann insgesamt 18 Wochen (12 Wochen nach der Geburt). Diese verlängerte Frist von 18 Wochen gilt auch dann, wenn du Mehrlinge zur Welt bringst. Auch bei Kindern, die mit einer Behinderung zur Welt kommen, steht den Müttern ein Mutterschutz von 12 Wochen nach der Geburt zu.
Die wichtigsten Vorbereitungen auf die Geburt
Egal, in welchem Schwangerschaftsmonat du dich gerade befindest: Du denkst sicherlich oft an die Geburt und möchtest alles dafür vorbereiten. Es gibt tatsächlich eine Vielzahl an Dingen, die du vorbereiten solltest. Oftmals ist es besser, sich vor dem anstrengenden Endspurt der Schwangerschaft darum zu kümmern. Wichtig ist beispielsweise, dass du dich für ein Krankenhaus entscheidest, in dem du dein Kind zur Welt bringen möchtest. Dort musst du dich vorstellen und anmelden – oftmals ist es dabei auch möglich, die Kreissäle zu begehen. Es wird empfohlen, sich ungefähr vier bis sechs Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung in einem Krankenhaus anzumelden. Erwartest du Zwillinge, dann solltest du dich vor der 32. Schwangerschaftswoche anmelden. Darüber hinaus hilft es vielen Schwangeren, vor der Geburt einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen. Dort lernst du verschiedene Geburtspositionen kennen. Dir wird außerdem erklärt, wie eine Geburt abläuft, wie du atmen sollst und wie dein Partner dich in dieser Ausnahmesituation unterstützen kann. Viele Schwangere möchten sich zudem von einer Hebamme begleiten lassen. In vielen Städten sind Hebammen jedoch sehr gefragt und es gibt lange Wartezeiten. Du solltest dich deshalb so früh wie möglich darum bemühen, eine Hebamme zu finden. Sie kann dir während deiner Schwangerschaft mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen und deine offenen Fragen beantworten.














