Babys Schlafbedarf

Babys Schlafbedarf
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Tag des Schlafes  21. 06. 2018

Babys Schlafbedarf – wie ist der eigentlich?

Babys Schlafbedarf  wird größten Teils von den Erbanlagen bestimmt. Ein „ganz normales“ Schlafmaß gibt es nicht. . Erwachsene schlafen durchschnittlich 7-8 Stunden. Als optimale Schlafdauer wird ein Zeitfenster von 7,5 Stunden empfohlen – sie verspricht am Meisten Gesundheit und größte Lebensdauer. Allerdings gibt es auch Menschen, denen es schon nach 5 Stunden Schlaf überhaupt nicht schwer fällt, aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Während andere 9-10 Stunden Bettruhe benötigen, um tagsüber frisch und leistungsfähig zu sein.

Über längere Zeit können wir unser persönliches Schlafoptimum nur schwer über- oder unterschreiten. Eine Stunde Schlaf weniger als gewohnt, für mehrere Nächte, hinterlässt tagsüber Spuren (Müdigkeit und Abgeschlagenheit). Andererseits schläft man aber schlechter und wacht häufiger auf, wenn man die eigene passende Schlafdauer über längere Zeit hinweg um eine Stunde überzieht. Für einen erfrischenden Schlaf ist nicht nur die Gesamtschlafdauer von Bedeutung, sondern auch die Schlafqualität.

Baby Schlafbedarf

Schlafen macht glücklich, gesund und schlau

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit schlafen. Ausreichend Schlaf ist unentbehrlich für unsere Entwicklung und Gesundheit. Während wir schlafen erfolgen wichtige Erholungsprozesse im Körper. Der Stoffwechsel wird reguliert, das Immunsystem immens gestärkt, und es findet eine Ausschüttung von Wachstumshormonen statt. Das gilt auch für Babys. Gesund und gut schlafen lässt sich wie eine Achterbahnfahrt beschreiben: Auf die maximal entspannte Phase folgt höchste Aktivität in der Traumphase. Wichtig sind hierbei natürlich ausreichend Ruhe sowie frische Luftzufuhr.

Tägliche Erlebnisse werden verarbeitet

Während wir schlafen, wirkt es, als wären unser Körper und unser Gehirn im Stand-by-Modus. Dabei allerdings ist unser Gehirn nachts sehr aktiv. Es werden die Erlebnisse des Tages sortiert und ausgewertet, das Gehirn ist am nächsten Tag wieder bereit Neues aufzunehmen. Dies wäre im Wachzustand gar nicht möglich, da sonst die Reizverarbeitung gestört wäre.

Die Verarbeitung der Informationen hat auch Vorteile für das Lernen. Im Schlaf werden neue Informationen, das Erlebte langfristig im Gedächtnis gefestigt. Negative wie positive Emotionen an unterschiedlichen Stellen vermerkt. Ebenso neu erlernte motorische Fähigkeiten werden im Schlaf eingeprägt. Vor allem setzen sich Inhalte, die man kurz vor dem Einschlafen lernt, besonders gut fest.

Babys benötigen unterschiedlich viel Schlaf

In den ersten drei Monaten schlafen Babys im Durchschnitt 16 bis 18 von 24 Stunden täglich. Diese verteilen sich gleichmäßig auf ca sechs Schlafphasen. Für das Schlafen gilt aber auch hier: Jedes Kind ist anders, und Abweichungen vom Durchschnitt sind völlig normal. Babys Schlafbedarf ist also relativ.

Manche Kinder sind echte Murmeltiere, andere sind nur mit großen Bemühungen zum Schlafen zu bewegen. Der Schlafbedarf ist uns sozusagen „in die Wiege gelegt“ worden, und die Schlafdauer kann von Kind zu Kind beträchtlich variieren. Wie bei Erwachsenen gibt es auch schon bei Säuglingen „Langschläfer“ und „Kurzschläfer. Einige schlafen bereits sehr früh durch, bei anderen  Säuglingen dauert es ein wenig länger –  wieder andere für einige Zeit durch bis sie es plötzlich nicht mehr tun. Es ist immer alles anders – total normal.

Ein fester Schlafrhythmus muss sich bei Baby erst noch entwickeln

Mit ungefähr 4 -6 Wochen wird das Schlafverhalten allmählich regelmäßiger und das Baby beginnt, sich langsam auf einen Tag-Nacht-Rhythmus einzustellen. Zumeist  schlafen Kinder in diesem Alter abends ungefähr zur gleichen Zeit ein und wachen nachts und morgens etwa um die gleiche Zeit auf. Auch ganz kleine Babys verfügen über eine gewisse, wenn auch beschränkte Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und selbstständig einzuschlafen. Zum Beispiel, indem sie an ihren Händchen saugen, sich an ein Kissen oder eine Decke kuscheln oder sich räkeln. Diese Fähigkeit entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten stetig weiter. Sie ist aber auch von Kind zu Kind unterschiedlich ausgeprägt und hängt vom individuellen Entwicklungsstand, der Persönlichkeit des Kindes sowie vom Verhalten der Eltern ab.

Einigen allerdings gelingt dies noch nicht. Sie möchten beruhigt, geschunkelt und betüddelt werden – auch zu Zeiten, in denen Mama und Papa eigentlich den so wohlverdienten Schlaf bräuchten. In genau diesen Situationen werden alle möglichen Hilfsmittel wie Stillen, erneutes Fläschchen geben, Auf- und Ablaufen oder stundenlanges „auf dem Pezziball hopsen“ ausprobiert.

Aber was ist zu tun, wenn Eure Nerven blank liegen, der Arm nicht mehr tragen kann und Ihr Euch einfach nur noch hinlegen und schlafen möchtet…?

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Alles Liebe,

Eure Anna

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